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Regatta Bremen

9.-10. Mai 2009

Nach einer 2-stündigen Fahrt kamen wir in Bremen an. Dort bauten wir die Zelte auf. Nachdem die Zelte standen, wurden die Boote aufgeriggert, um eine Testfahrt zu absolvieren. Doch diese wurde von einer schwarzen Wand verbaut - Was war das? Ein Unwetter!! Nach der Sintflut ist vor der Regatta und, wer ertrinkt, ist kein Wassersportler. Unter dem Pavillon haben wir zu Abend, Mittag und Frühstück gegessen. Um 21:30 gehen alle in ihre Zelte und die erste Nacht der Regatta beginnt. Den Anfang machte Thom (Thomas Heil) im Mastereiner ab 50 (alte Männer). Nach über 20-jähriger Regatta-Abstinenz will er es ´mal wieder wissen. Trotz anfänglicher Bojenberührung gewann er sein Rennen knapp vor Wilhelmshaven. Sein zweiter Start (siehe Elchtest) trug eindeutig zur Belustigung der gesamten Regatta-Mannschaft bei und wird – wie Thom befürchtet- wohl noch Jahre in freudiger Erinnerung bleiben.Die Kleinen hatten ihren Slalom um 10:10 und 10:50, das heißt 8:30 aufstehen. Aber wir (Katharina, Jule und Amelie) sind schon um 5:50 aufgewacht und waren am Ende der Regatta todmüde. Die anderen wie Sophie, Tina und Sebastian hatten ihre Rennen 10:54 und 11:09. Sebastian wurde in seinem Rennen 3. und Tina und Sophie gewannen ihr Doppelzweierrennen. Katharina und Jule gewannen jeweils ihren Slalom. Jule schaffte ihn in 1:01 und Katharina in 1:09, Amelie machte den 2.Platz mit einer Zeit von 1:11. Für die Trainer und Senioren gab es den Elchtest. Thomas ruderte ihn mit und wurde 5. mit einer Zeit von 1:06. Damit hatte er Katharina und Amelie geschlagen aber der Beste seiner Abteilung ruderte die Rekordzeit von 0:47. Nach den kleinen Mädels fuhr Pascal seinen Slalom. Zuletzt am Samstag fuhren Tina und Sophie jeweils im Einer. Tina wurde 3. und Sophie gewann ihr Einerrennen.Sobald beide an Land waren, ging es auch schon los in Richtung Bremer Sport Club. Dort gab es dann eine Menge Nudeln. Zuerst wurde aber geduscht, dann haben wir gegessen bis wir nicht mehr konnten. Für die Rückgabe der Pfandflaschen gab es kleine Lollis. Anschließend gingen einige zu Fuß zurück, Andere fuhren mit dem Auto, da sie bereits um Acht ihre Rennen hatten.


Am Sonntag um 8:00 hatten Katharina, Jule und Amelie ihre 300-Meter Rennen. Katharina gewann ihr Einerrennen und Jule und Amelie fuhren gegeneinander. Es war ein spannendes Rennen, bei dem Jule 3. und Amelie auf dem 4.Platz landeten. Als Nächster fuhr Sebastian sein Rennen. Er fuhr auf den 3.Platz. Nach Sebastian fuhren Tina und Sophie ihr Doppelzweier-Rennen. Diesmal wurden sie 3. in ihrem Rennen. Dieses Rennen gewann das Boot aus Hamburg. Um 13:07 fuhren Katharina und Amelie Zweier. Nach einem Superstart gewannen sie mit ungefähr zwei Bootslängen. Nun fuhren an diesem Tag nur noch Sophie und Tina ihre Einerrennen. Doch bis es soweit war, mussten noch Zelte abgebaut und Boote abgeriggert werden. Als es endlich soweit war, fuhren die beiden ihr Rennen genauso wie am Samstag. Tina auf dem dritten und Sophie gewann. Ralf-Jürgen gewann im Einer und in Mannschaftsbooten insgesamt 3 Mal.Sobald alle Boote auf dem Hänger waren, ging es wie jedes Jahr zur Pommes-Bude. Alle schlangen ihre Pommes möglichst schnell runter, denn man wollte so schnell wie es geht nach Hause, da genau an diesem Tag der Bär in Bremen los war. Allerdings in Form von Fußball im Werderstation (links vom Werdersee) und das 100 Jahre Fest des Bremerflughafens (rechts vom Werdersee), wo sogar die Boeing A 380 kam. Also half alles nichts, wir mussten warten, da die Autos mit Hänger Schlange bis vor zur Hauptstraße reicht (ca. 2-3 km). Ins Auto setzen und anstellen nützte nichts. Also saßen alle auf der Wiese und unterhielten sich über das erfolgreiche Wochenende bis jemand rief: „Es geht weiter“. Alle sprangen sofort ins Auto und kamen zumindest erst ´mal in die Schlange rein. Dort blieben wir auch die nächste Stunde. Um die Zeit zu nutzen, schrieben wir diesen Bericht. Oder wir liefen den beiden Autos hinterher, um uns zu erkundigen, was die anderen dort gerade so essen. Doch irgendwann kamen wir dann doch auf die Autobahn und dann ging es ganz schnell bis wir wieder in Wolfsburg waren. Ab Braunschweig-Ost wurden dann nacheinander alle Eltern benachrichtigt waren. Als wir da waren, wurden die Boote abgeladen und nach Hause gefahren. Die Bilanz zu diesem Wochenende: Es war sehr erfolgreich mit ganzen 11 Siegen und wir hoffen, dass das kommende Wochenende in Otterndorf für Amelie, Jule, Katharina, Sophie, Tina und Thom genauso erfolgreich wird. Sebastian fährt dieses Wochenende in Köln Doppelzweier mit Nils aus Hildesheim. Vielen Dank an alle die uns begleitet, geholfen und angefeuert haben.